Bangkirai gehört zu den haltbarsten im Handel befindlichen Hölzern und ist unbehandelt und ohne aufwendige Vorbereitung im Außenbereich einsetzbar. Natürliche Inhaltsstoffe schützen das Holz dauerhaft vor Verrottung.
Seine einzigartigen Vorteile
- Bangkirai gehört zur Dauerhaftigkeitsklasse 1.
- Es ist im Außenbereich 20 bis 30 Jahre ohne die geringste Pflege haltbar.
- Praktisch ast- und fehlerfrei.
Technische Besonderheiten
- Bangkirai sollte generell nur mit Edelstahl verarbeitet werden.
- Verzinkte und andere nicht-edle Metalle werden durch die Inhaltsstoffe angegriffen und verursachen sehr unschöne Flecken auf Bangkirai!
- Bangkirai wird in der ersten Bewitterungsphase “ausgewaschen”. Schützenswerte Bauteile sind unbedingt vor den rötlichen Inhaltsstoffen zu schützen, da man sie kaum wieder entfernen kann. Besonders bei Balkonen ist dies zu beachten.
- Bangkirai enthält kleine Pinholes (Löcher), diese sind keine Holzfehler, sondern ein Zeichen für die Naturbelassenheit des Holzes. Die Pinholes gehören zum Bangkirai und sind unbedenklich – es beeinflusst nicht die Statik und ein weiterer Befall/Ausbreitung ist nicht möglich.
- Bangkirai ist sehr formstabil. Trotzdem ist bei so einem schweren und harten Holz immer mit einer kleinen Quote Verzug / Verdrehung und Rissbildung zu rechnen.
- Bangkirai lässt sich nur sehr schwer trocknen. Der richtige Trocknungsprozess erfolgt erst nach dem Verbau bzw. nach dem Einbau der Bretter.
Natürliche Verfärbungen
Vergraute Bretter mit vorkommender Grau- und Schwarzfärbung (chemische Reaktion durch Gerbsäure) oder Wasser- oder auch Stöckerflecken sind Eigenheiten dieses Hartholzes, die durch den langen Seetransport entstehen können.
Nach dem Verbau von Bangkirai bekommt die Oberfläche eine silbergraue Patina, weil das Sonnenlicht den Hölzern die Pigmente entzieht. Dieser Vorgang ist rein optischer Natur und beeinflusst die lange Haltbarkeit von Bangkirai in keiner Weise.
Rissbildung vermeiden/einschränken
Die Pakete sind werksseitig mit Wachs an den Kopfenden versiegelt. Nach dem Sägen der Bretter kann dieser Effekt mit wasserfestem Leim erzielt werden. So wird langfristig ein Einreißen an den Hirn-/Kopfenden vermieden. Hierdurch wird der Feuchtigkeitsaustausch des Holzes reduziert – und die Rissbildung vermindert. Speziell bei Pfosten helfen Pfostenkappen aus Bangkirai oder Edelstahl am besten und sehen auch sehr dekorativ aus.
